Schwachstellenanalyse für Unternehmen

Mobile Pentests

Damit Sie Bedrohungen einen Schritt voraus sind!

 

Was sind Mobile Pentests?

Mobile Penetration Test ist ein kontrollierter, systematischer Test einer mobilen App (iOS, Android oder hybride Apps) und ihrer Backend-Systeme, bei dem Sicherheitsschwachstellen identifiziert, bewertet und dokumentiert werden, um Risiken für Benutzer und Unternehmen zu minimieren.

 

Warum Mobile Penetration Tests durchgeführt werden:

1) Sicherheitslücken aufdeckenSind Sie sich der Methoden bewusst, mit denen Hacker Apps angreifen und Daten stehlen? Welche Vorsichtsmaßnahmen sind notwendig, um solche Vorfälle zu vermeiden? Sind Sie konsequent darin, Ihre mobile Anwendung hack-sicher zu machen, oder vernachlässigen Sie den Sicherheitsaspekt einer App?Wenn Ihre mobile Anwendung wirklich erfolgreich sein soll, müssen Sie sich auf ihre Sicherheit konzentrieren. Der Schutz der Privatsphäre der Nutzer ist dabei entscheidend. Der erste und wichtigste Schritt dafür ist die Durchführung eines Penetrationstests.Dieser hilft, Schwachstellen der Anwendung aufzudecken, bevor sie öffentlich bekannt werden. Anschließend können Sie diese schnell beheben und Updates bereitstellen.

2) Alle Schwachstellen behebenSobald Ihnen die Sicherheitslücken Ihrer mobilen Anwendung bekannt sind, können Sie diese gezielt beheben und Updates ausrollen, die zugleich die Nutzererfahrung verbessern.

3) Schutz des Unternehmens vor CyberangriffenIn Indien sind 77 % der Unternehmen von Cyberangriffen betroffen. Das bedeutet, dass selbst große Konzerne und Industrien mit umfangreichen Sicherheitsteams nicht davor geschützt sind. Was haben die übrigen Unternehmen getan, um sicher zu bleiben?Die einfache Antwort: Sie haben ihre Sicherheitsmaßnahmen besser umgesetzt. Penetrationstests für mobile Apps gehören zu den wichtigsten Sicherheitsprüfungen, um sowohl die Anwendung als auch das Unternehmen zu schützen.

4) Aktuelle Standards einhaltenDie Branche für mobile Anwendungen wächst rasant. Damit steigen auch die Sicherheitsvorgaben und gesetzlichen Regelungen der indischen Regierung. Unternehmen, die diese Vorschriften nicht einhalten, können mit Geldstrafen belegt, suspendiert oder sogar verboten werden.Um die Einhaltung der neuesten Normen sicherzustellen, sind Penetrationstests unerlässlich.

5) Höchste Priorität auf Behebung legenNach der Durchführung eines Penetrationstests kennen Sie alle Schwachstellen Ihrer mobilen Anwendung.Mit diesem Wissen können Sie die Behebung priorisieren, damit Ihre App stabil online bleibt und ohne Unterbrechungen funktioniert.

6) Zukünftige Angriffe verhindernIn einem wettbewerbsintensiven App-Markt sind Schwachstellen kaum vermeidbar. Hacker entwickeln ständig neue Angriffsmethoden, wodurch Sicherheitsrisiken bestehen bleiben. Zum Glück entwickeln auch Penetrationstester kontinuierlich neue Testmethoden.Penetrationstests helfen dabei, Ihre Anwendung möglichst hack-sicher zu machen und zukünftige Cyberangriffe zu verhindern, indem Sie den Bedrohungen immer einen Schritt voraus sind.

7) Finanzielle Verluste vermeidenLaut CSO India wurden beim Cyberangriff auf AIR INDIA die persönlichen Daten von 4,5 Millionen Passagieren weltweit kompromittiert. Das ist nicht nur gefährlich für die Nutzer, sondern kann auch zu hohen Geldstrafen und rechtlichen Konsequenzen für das Unternehmen führen.Sicherheitstests sind für jedes Unternehmen überlebenswichtig. Besonders Unternehmen in der mobilen App-Branche müssen regelmäßig Penetrationstests durchführen, um Nutzer und Geschäft zu schützen.

8) Neue Updates und Funktionen ohne Sorgen veröffentlichenEine bestehende App kann die Erwartungen der Nutzer ohne kontinuierliche Updates nicht erfüllen. Mit Penetrationstests können Sie sicherstellen, dass auch neue Updates und Funktionen keine Sicherheitsrisiken darstellen.

9) Kompetenz des Entwicklungsteams testenPenetrationstests sind nicht nur dazu da, Schwachstellen aufzudecken, sondern auch, die Kompetenz des Entwicklungsteams zu überprüfen. Sie zeigen, ob das Team in der Lage ist, sichere Anwendungen zu entwickeln.

10) Eine vertrauenswürdige Marke aufbauenDas Vertrauen der Nutzer zu gewinnen, ist ein entscheidender Faktor für den Erfolg einer mobilen Anwendung. Nutzer vertrauen Apps, die ihre Privatsphäre und Sicherheit garantieren.Durch Penetrationstests können Sie Ihren Nutzern Sicherheit zusichern – und damit langfristig den Erfolg Ihrer Marke sichern.

 

Unsere Methode für Mobile Penetration Tests

Schritt 1: Vorbereitung und Erkundung

Die Informationssammlung ist ein notwendiger Schritt im Prozess des Penetrationstests für mobile Anwendungen. In dieser Phase kommen unter anderem folgende Techniken zum Einsatz:

Statische Analyse mobiler Anwendungen (SAST)

Während des Mobile-App-Penetrationstests setzen wir – wann immer möglich – Static Application Security Testing (SAST) ein, um die Analyse des Quellcodes der App zu ergänzen.Diese Tools sind besonders effektiv darin, Schwachstellen zu identifizieren, die bei manuellen Code-Reviews übersehen werden könnten, wie z. B. unsichere Programmierpraktiken oder fest im Code hinterlegte Zugangsdaten.

Zu den gängigen SAST-Tools in unserem Werkzeugkasten gehören:

  • AndroBugs: Ein leistungsstarkes Tool zur Analyse von Android-Anwendungen

  • Static Analysis Framework (SAF): Oft direkt in Mobile-Pentesting-Plattformen integriert und bietet robuste Code-Scanning-Funktionen

  • Checkmarx Mobile: Eine umfassende SAST-Lösung für tiefgehende Analysen mobiler Apps

Open-Source-Intelligence (OSINT)

Bevor wir mit dem eigentlichen Pentest der mobilen Anwendung beginnen, sammeln wir öffentlich verfügbare Informationen über die App, ihre Entwickler und die zugrunde liegende Infrastruktur.Diskussionen in sozialen Medien, Entwicklerforen oder App-Store-Einträge sind häufig wertvolle Informationsquellen. OSINT kann unter anderem folgende Erkenntnisse liefern:

  • Zukünftige Features oder Funktionen aus Entwickler-Roadmaps, die möglicherweise anfälliger für Angriffe sind

  • Nutzungstrends und wiederkehrende Nutzerbeschwerden, die auf Sicherheitsprobleme hinweisen können

  • Informationen über im Backend eingesetzte Technologien, die gezielte Angriffsversuche erleichtern

Analyse des mobilen Netzwerkverkehrs

Die Untersuchung des von der App erzeugten Netzwerkverkehrs hilft dabei, verwendete Übertragungsprotokolle (z. B. HTTPS vs. HTTP), angesprochene Endpunkte sowie mögliche Übertragungen sensibler Daten zu identifizieren.Tools wie Wireshark und Burp Suite haben sich in dieser Phase als besonders hilfreich erwiesen.

Schritt 2: Analyse, Bewertung und Beurteilung

Nach Abschluss der Erkundungsphase beginnen die Pentester mit der Analyse- und Bewertungsphase. Dabei wird die Anwendung vor und nach der Installation auf dem Gerät untersucht. Zu den kombinierten Analysetechniken gehören:

1. Fortgesetzte statische und dynamische Analyse

In dieser Phase führen wir eine vertiefte statische Code-Analyse (SAST) durch, um Schwachstellen wie SQL-Injections, Buffer Overflows oder unsichere Datenspeicherung aufzudecken.

Für die dynamische Analyse wird die App in einer Sandbox-Umgebung ausgeführt, um reale Nutzungsszenarien zu simulieren. Dadurch lassen sich Laufzeit-Schwachstellen erkennen, z. B. fehlerhafte Eingabevalidierung oder Cross-Site-Scripting-(XSS)-Probleme.

Häufig eingesetzte Tools wie Drozer und Frida helfen dabei, unter anderem folgende Schwachstellen zu identifizieren:

  • Unsichere Eingabevalidierung: Benutzereingaben werden nicht korrekt geprüft, was Code-Injection oder Datenmanipulation ermöglicht

  • Schwachstellen in der Inter-Component Communication (ICC): Fehlerhafte Kommunikation zwischen App-Komponenten oder Backend-Systemen, die unbefugten Zugriff oder Rechteausweitung ermöglichen

  • Unsichere direkte Objektverweise: Direkter Zugriff auf Objekte ohne ausreichende Autorisierungsprüfung

2. Architekturanalyse

Das Verständnis der Gesamtarchitektur der App ist entscheidend. Dazu gehören Backend-Komponenten, Datenspeichermechanismen und Authentifizierungsverfahren. Durch die Analyse der Architektur lassen sich systemweite Schwachstellen identifizieren, z. B.:

  • Fehlkonfigurierte Sicherheitsrichtlinien auf Backend-Servern oder in Cloud-Speichern

  • Schwache Authentifizierungs- und Autorisierungsmechanismen, die unbefugten Zugriff ermöglichen

  • Unsichere Datenspeicherung, etwa unverschlüsselte Speicherung sensibler Daten

3. Reverse Engineering

Beim Reverse Engineering wird der Code der App zerlegt, um interne Abläufe, versteckte Funktionen oder verschleierte Logik zu verstehen, die Sicherheitslücken enthalten könnten.

  • Identifikation verschleierter Logik: Code-Verschleierung kann Schwachstellen verbergen

  • Analyse kundenspezifischer Frameworks: Eigene Frameworks oder Bibliotheken werden auf Implementierungsfehler untersucht

  • Tools und Techniken: Gängige Werkzeuge sind IDA Pro, Ghidra und JADX (für Java-Anwendungen). Zum Einsatz kommen u. a. Disassemblierung, Kontrollflussanalysen und Funktions- sowie Datenstrukturanalyse.

4. Dateisystemanalyse

Mobile Apps speichern häufig Daten lokal auf dem Gerät, z. B. für Offline-Funktionen oder Benutzereinstellungen. Dabei wird geprüft, ob sensible Daten unsicher gespeichert oder für andere Apps zugänglich sind.

  • Identifikation von Datenresten: Gelöschte Daten können als Fragmente im Dateisystem verbleiben

  • Versuche zur Umgehung von Sandboxing: Überprüfung, ob auf Daten außerhalb des vorgesehenen Speicherbereichs zugegriffen werden kann

Pro-Tipp:ADB (Android Debug Bridge) ist ein CLI-Tool zur Analyse des Android-Dateisystems. Für iOS kann z. B. iExplorerverwendet werden.

5. Analyse der Inter-App-Kommunikation (IAC)

Untersuchung der Kommunikation der App mit anderen Apps auf dem Gerät, insbesondere im Hinblick auf Datenaustausch und mögliche Angriffsflächen.

  • Unsichere IPC-Mechanismen: Fehlende Authentifizierung, unzureichende Validierung oder Intent-Spoofing

  • Missbrauch von Berechtigungen: Analyse, ob App-Berechtigungen übermäßig oder missbräuchlich genutzt werden

Eine kleine Sicherheitslücke kann Ihre Android- oder iOS-App gefährden.Lassen Sie Ihre mobile App prüfen und stärken Sie Ihre Verteidigungsmaßnahmen!

Schritt 3: Ausnutzung (Exploitation)

Basierend auf den zuvor identifizierten Schwachstellen simuliert die Exploitation-Phase reale Angriffe, z. B. durch schädliche Payloads oder Shell-/Root-Exploits, um das Verhalten der App im Angriffsfall zu verstehen.

Dazu gehören unter anderem:

  • Individuell entwickelte Exploits, zugeschnitten auf spezifische Schwachstellen

  • Öffentlich verfügbare Exploit-Kits, die bekannte Sicherheitslücken ausnutzen

Schritt 4: Berichtserstellung und erneute Prüfung

Nach Abschluss der Exploitation-Phase erstellt das Team einen detaillierten Bericht, der Folgendes enthält:

  • Liste der getesteten Endpunkte und angewandten Methoden

  • Beschreibung der identifizierten Schwachstellen inkl. Schweregrad (CVSS-Werte)

  • Risikobewertung basierend auf den potenziellen Auswirkungen

  • Proof-of-Concept-(PoC)-Exploits zur Veranschaulichung

  • Konkrete Handlungsempfehlungen zur Behebung der Schwachstellen

  • Öffentlich verifizierbares Pentest-Zertifikat (optional)

Rescanning:Idealerweise sollten nach der Behebung der Schwachstellen regelmäßige erneute Scans durchgeführt werden. So lässt sich die Wirksamkeit der Maßnahmen überprüfen und verbleibende Risiken identifizieren.

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